Im Schritttempo durch die Natur


HP. Ein neuer Trend erobert Deutschland: Das "Walking" findet immer mehr begeisterte Anhänger. Rund zwei bis drei Prozent der erwachsenen Bundesbürger üben es mittlerweile unorganisiert aus, mehr als 100.000 Personen in Gruppen oder Vereinen. Die wachsende Popularität hat vor allem zwei Gründe: Walking eignet sich sowohl für Einsteiger, die lange keinen Sport mehr getrieben haben, als auch für Geübte, die ihre Fitness weiter steigern wollen. Und so sieht man immer häufiger Menschen im Sportdress mit oder ohne Stöcke durch die Natur marschieren. Dabei müssen sie manchmal auch Straßen überqueren. Um herannahende Autos rechtzeitig wahrzunehmen, sollten die Schnellgeher nicht nur auf ihren Bewegungsablauf, sondern auch auf den Verkehr achten. Für Autofahrer gilt, sobald Walker in Sichtweite kommen: Geschwindigkeit drosseln, bremsbereit sein und den Blickkontakt suchen. Denn so entschärft man von vornherein die gefährliche Situation und für beide Seiten kann es im Schritttempo weitergehen ...
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Europa ohne Grenzen?


GP. Europa wächst zusammen. Doch in einigen Bereichen kocht immer noch jeder Staat sein eigenes Süppchen. Im Straßenverkehr z.B. herrschen nicht nur deutliche Unterschiede bei Geschwindigkeits-, Promillegrenzen und der Höhe von Bußgeldsätzen, auch ausländische Verkehrszeichen unterscheiden sich gravierend von den heimischen. Während hier beispielsweise das Überholverbot mit einem roten und einem schwarzen Auto symbolisiert wird, verdeutlichen in Italien ein gerader und ein krummer schwarzer Pfeil die Regel. Auch das Einhalten der Parkbeschränkung in Frankreich gestaltet sich nicht gerade einfach. Manchmal gilt sie nämlich nur in einem ganz bestimmten Zeitraum, der je nach Angabe auf dem Schild vom 1. bis 15. bzw. 16. bis 31. eines Monats variieren kann. Damit Autourlauber keine böse Überraschung erleben und ein Bußgeld begleichen müssen, das um einiges höher ausfällt als in Deutschland, sollten sie sich vor der Abreise z.B. beim ADAC über bestehende Besonderheiten des Gastlandes informieren. Denn in einem sind sich alle europäischen Länder einig: Wer Verkehrsregeln übertritt, muss zahlen. Foto: Mercedes/GP
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