Bei Nebel Fuß vom Gas


HP. "Die Füchse kochen Kaffee, und die Hasen backen Kuchen." Was früher im Volksmund schön bildlich umschrieben wurde, macht Autofahrern heute das Leben schwer. Denn Nebel verschlechtert die Sichtverhältnisse und erhöht dadurch die Unfallgefahr. Um trotzdem sicher durch die trübe Suppe zu kommen, sollte man daher seine Fahrweise den widrigen Umständen anpassen. Das heißt an erster Stelle: Fuß vom Gas. Die richtige Geschwindigkeit lässt sich mithilfe der weißen Leitpfosten am Straßenrand ermitteln. Auf Autobahnen und Bundesstraßen stehen sie im Abstand von 50 m. Sieht man nur einen Pfosten weit, keinesfalls schneller als 50 km/h fahren. Ist die Sicht noch schlechter, Tempo weiter reduzieren. Bei 100 m Sichtweite gilt als Limit 80 km/h. Außerdem extrem wichtig: ein großer Sicherheitsabstand zum Vordermann.
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Einparkhilfe warnt vor Hindernissen


GP. Gerade in Städten wird der Parkraum immer knapper. Will man sein Auto in engen Lücken abstellen, geht es oft um Zentimeter. Da wird der Abstand zu einem Hindernis schnell falsch eingeschätzt, zumal neue Fahrzeugmodelle aus Designgründen immer weniger Sicht nach hinten bieten. Das kann teuer werden: Die heute üblichen in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger verzeihen keine Fehler und können bereits bei leichten Remplern beschädigt werden. Je nach Modell muss der Fahrzeugbesitzer für die Reparatur des Schadens mit Kosten von bis zu 1.000 Euro rechnen. Um solche ärgerlichen Ausgaben zu vermeiden, unterstützen beispielsweise Einparkhilfen von Bosch den Autofahrer beim Einparken und Rangieren. In die Stoßfänger integrierte Ultraschallsensoren ermitteln den Abstand des eigenen Autos zu Hindernissen wie Fahrzeugen, Pollern oder Pflanzenkübeln. Eine optische und/oder akustische Anzeige zeigt die jeweilige Distanz zum Hindernis stufenweise an. Damit weiß der Fahrer genau, wie viel Rangierraum ihm noch zur Verfügung steht, und kann selbst kleinste Lücken effektiv nutzen. Bei vielen Automobilherstellern ist die Einparkhilfe von Bosch bereits ab Werk erhältlich - entweder als System mit Heck- und Frontabsicherung oder als reine Heckabsicherung. Darüber hinaus gibt es den so genannten Parkpiloten auch als Nachrüstsatz, der den fahrzeugspezifischen Gegebenheiten angepasst ist. So ist eine hohe Genauigkeit bei der Abstandsmessung zwischen Stoßfänger und Hindernis sichergestellt. Derzeit sind Nachrüstsätze für alle aktuellen Modelle von Audi, BMW, Ford, Mercedes, Opel, Saab, Volvo und VW sowie für zahlreiche Fahrzeugtypen weiterer Automobilhersteller erhältlich; das Angebot wird kontinuierlich erweitert.
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