Lichttest 2004: Irrlichter und BlenderGP. Was die kürzlich durchgeführte Überprüfung der Beleuchtungsanlagen von Kfz ans Licht brachte, zeigt, wie wichtig diese Aktion des Kfz-Gewerbes nach wie vor ist. Danach weist jedes dritte Fahrzeug auf unseren Straßen diesbezügliche Mängel auf (vorläufige Ergebnisse). Mit nur einem Frontscheinwerfer tasteten sich 16 Prozent der vorgeführten Pkw durch die Dunkelheit, vier Prozent waren gar "auf beiden Augen blind", d.h., ihr Fahrlicht war komplett ausgefallen. Rechnet man die vorliegenden Untersuchungsergebnisse auf den gesamten Pkw-Bestand hoch, ergibt sich folgendes Bild: 7,2 Millionen Pkw sind als "Einäugige" und 1,5 Millionen ganz ohne funktionierendes Frontlicht unterwegs. Noch schlechter ist es um die rückwärtige Beleuchtung bestellt: Fast jedes fünfte geprüfte Fahrzeug (17,1 Prozent) hatte dort einen Defekt. Zwar nicht als übermäßig defekt, aber immer wieder als ärgerliches Blendereignis fällt in diesen Tagen die missbräuchlich eingesetzte Nebelschlussleuchte ins Auge. Sie hatte das Kfz-Gewerbe als Schwerpunktthema in den Fokus des Lichttests 2004 gestellt. An dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass die Nebelschlussleuchte nur bei Nebel mit Sichtweiten unter 50 m eingeschaltet und dann nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf. Ein entsprechendes Symbol im Armaturenbrett signalisiert den Betrieb der grell leuchtenden Nebelwarner. Deren Gebrauch bei Regen oder anderen Sichtbehinderungen als Nebel bedeutet für den nachfolgenden Verkehr also ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Foto: GP |
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Was Kunden wirklich wollenGP. Viele Automobilhersteller haben in den Verträgen mit Händlern und Werkstätten bestimmte Standards für Verkauf und Service definiert, um deren Qualität zu verbessern. - Erfreulich für viele Autofahrer. Doch teilweise schießen diese Anforderungen auch über das Ziel hinaus. So wird in manchen Verträgen sogar vorgeschrieben, in welcher Farbe die Wände zu streichen sind. Wie jetzt eine vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Auftrag gegebene forsa-Studie beweist, sind solche Standards für die Kunden eher nebensächlich: 69 Prozent der Befragten erachten sie als unwichtig. In erster Linie steht die Qualität der Arbeit im Vordergrund. Jeder Zweite legt z.B. Wert darauf, dass ein Meister die Werkstatt führt. Bei den Befragten im Alter von über 60 Jahren sind es sogar 87 Prozent. Foto: GLOBUSpress |
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