Ganz schön "Wild"!


GP. Nun droht insbesondere in den frühen Morgen- und während der dämmrigen Abendstunden wieder verstärkter Wildwechsel. Wer in ländlichen oder waldreichen Gebieten unterwegs ist, sollte auf die entsprechenden Hinweisschilder achten, den Fuß vom Gas nehmen und den Fahrbahnrand sorgfältig beobachten. Beim Auftauchen einzelner Tiere ist immer mit Nachzüglern zu rechnen. Im Fall der Fälle lautete bisher die Empfehlung, im Zweifel lieber einen Zusammenstoß in Kauf zu nehmen, als ein Ausweichmanöver zu riskieren. Dies darf man angesichts etablierter bzw. neuer technischer Entwicklungen ruhig mal infrage stellen. Aber die letzte Entscheidung liegt allein beim Fahrer, der Folgendes berücksichtigen sollte: Führten abrupte Richtungswechsel früher fast zwangsläufig zum Verlassen der Fahrbahn mit all seinen schlimmen Folgen, stehen in derartigen Situationen mit ABS oder ESP heute ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung. Denn ABS erhält die Lenkfähigkeit trotz Vollbremsung, während ESP die Schleuderneigung schon im Ansatz unterbindet. Beispielsweise Wildschweine sind ganz schön schwere Brocken, die nicht nur Schäden am Fahrzeug verursachen, sondern auch eine Gefahr für die Insassen darstellen können. Sie zu umfahren, statt sie umzufahren, ist also manchmal die bessere Lösung. Immer vorausgesetzt, man hat ESP an Bord, beim Ausweichen werden weder Gegenverkehr noch Nachfolgende gefährdet und die jeweilige Situation lässt ein solches Fahrmanöver sinnvoll erscheinen. Übrigens: Für Niederwild, also Hasen, Kaninchen, Marder, Iltis u.Ä., gelten weiterhin die guten, alten Tipps ... Foto: Conti/GP
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Das Auto im Winter besser "anketten"


HP. Wer in der kalten Jahreszeit gerne Ski fährt, muss sich häufig in die Berge begeben. Denn meist gibt es nur in höheren Regionen eine Schneegarantie. Wintersportler, die den Abstecher dorthin mit dem Auto unternehmen, sollten aber nicht nur daran denken, vorher die Winterreifen aufzuziehen. Auch Schneeketten gehören mit auf die Reise, da sie auf vereisten und zugeschneiten Straßen noch mehr Sicherheit bieten. Außerdem sind sie an vielen Strecken vorgeschrieben, worauf ein entsprechendes Verkehrszeichen hindeutet. Wird es missachtet, ist mit einem empfindlichen Bußgeld zu rechnen. Kommt das Schild ins Blickfeld, deshalb einen geeigneten Ort anfahren (z.B. Parkplatz) und die Ketten in aller Ruhe auf die Antriebsräder ziehen. Da sich dadurch das Fahr- und Bremsverhalten des Pkw verändert, die Fahrweise den Gegebenheiten anpassen und die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. Ist die Straße wieder frei, die Ketten sofort abmontieren, da man sonst ihnen, den Reifen und dem Auto schadet.
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