Zum zwölften Mal "Frau und Auto": Wer wird Auto-Expertin 2004?GP. Die Unterschiede zwischen weiblichem und männlichem Verhalten, wenn es ums Auto geht, verschwimmen immer mehr. So das Ergebnis einer Studie, die im Rahmen der Aktion "Frau und Auto" vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), VDIK und AvD in Auftrag gegeben wurde. Auch Frauen treten das Gaspedal häufiger mal weiter durch als erlaubt und parken nahezu genauso forsch ein wie ihre männlichen Pendants. Holen sie ihr Auto vom Service, signalisieren sie - wie die Männer - Erklärungsbedarf, was die Rechnung betrifft. Mittlerweile gehen 15 Prozent aller Neuwagen in Frauenhände. Allgemein steigt das Mobilitätsbedürfnis von Frauen, u.a. weil sie sich finanzieller Unabhängigkeit erfreuen und öfter als Single leben. Am liebsten fahren sie in Kleinwagen und, wie ZDK-Präsident Rolf Leuchtenberger bemerkte, "wirtschaftliches Denken bestimmt zunehmend Fahrverhalten und -häufigkeit." Garantien für Neuwagen erachteten sie als wichtig, während Sachmängelhaftung als nicht ausreichend empfunden werde. Außerdem erfreuen sich Sicherheitstrainings bei der weiblichen Klientel steigender Nachfrage. Apropos steigende Nachfrage: Zum zwölften Mal suchen ZDK, VDIK und AvD nach der Auto-Expertin des Jahres, die sowohl über fundierte theoretische als auch praktische Kenntnisse rund ums Auto verfügen muss. Bereits seit Juni laufen die Qualifikationsrunden in 15 Bundesländern. Im Oktober treffen sich die Siegerinnen der Vorausscheidungen im österreichischen Saalfelden, um die "Beste der Besten" zu ermitteln. Am Ende der Mühen wartet auf die Auto-Expertin 2004 als Belohnung ein Subaru Forester Lady, ein exklusives Fahrzeug mit allerlei schmückenden und nützlichen Ausstattungsdetails. |
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SteuerharmonisierungDas Kfz-Gewerbe in Europa unterstütze die Pläne der EU-Kommission zur Reform der Besteuerung von Kraftfahrzeugen, wie der Abschaffung der Kfz- und Zulassungssteuer. Dies entspräche einer alten Forderung der Verbände, sagte der Präsident des europäischen Kfz-Gewerbes mit dem Hinweis darauf, vor allem die Steuerharmonisierung bzw. -angleichung könne der erste große Schritt zu "Europa-Autos zu Europa-Preisen" sein. Im Idealfall käme dann noch die Europa-Garantie aller Hersteller hinzu. Kritisch sähe das europäische Kfz-Gewerbe auch die weiter wachsende Flut von Sondermodellen. Dass man mit Incentives und besonderen Angeboten einen instabilen Markt beleben wolle, sei in beiderseitigem Interesse. Es dürfe allerdings nicht in immer kürzeren Zyklen eine Entwertung der Grund- und "Sondermodelle der ersten Stunde" geben. |
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