Schlauer Sender im Rad warnt vor ReifenpanneGP. In Deutschland sind elektronische Schutzengel im Reifen noch immer etwas Besonderes, in den USA werden sie ab dem Jahr 2003 Pflicht. "Reifendruck-Kontrollsystem" heißt die Neuentwicklung der Beru AG, die in immer mehr Autos eingebaut wird. Die elektronischen Wächter sitzen in jedem Rad und warnen den Fahrer vor plötzlichem genauso wie vor schleichendem Druckverlust. Die mit dem Ventil verschraubte Elektronik sendet ihre Messergebnisse regelmäßig zum zentralen Steuergerät. Bei schnellem Druckverlust schlägt das Display im Armaturenbrett Alarm: "Sofort anhalten, Reifen vorne links überprüfen!". Ist ein Nagel die Ursache, kann diese Meldung Leben retten. Bei einem langsamen Druckverlust erfolgt die Warnung auf einer weniger dringlichen Stufe. Ab 0,2 bar unterm Soll wird der Fahrer per Display aufgefordert, den Reifendruck zu überprüfen, und zwar immer wieder, bis er den Druck korrigiert. Rund ein Viertel aller Autofahrer ist mit zu wenig Luft im Reifen unterwegs. Schuld ist meistens die Bequemlichkeit. Wer macht sich an der Tankstelle schon gerne die Finger schmutzig? Dabei sind rund 85 Prozent aller "Reifenplatzer" Folge eines nicht erkannten, langsamen Druckverlustes: Bei fehlendem Druck wird der Reifen stärker gewalkt, er überhitzt, wird beschädigt oder sogar schlagartig zerstört. Erschreckend oft verursacht ein zu niedriger Luftdruck allein schon einen Unfall, noch bevor es zum Reifenschaden kommt. Das Reifendruck-Kontrollsystem von Beru kann zum Beispiel bei Audi, BMW, Mercedes-Benz, VW und weiteren Fahrzeugen als Sonderausstattung bestellt werden. Das System ist das einzige von den deutschen Automobilherstellern akzeptierte, das auch einen schleichenden Druckverlust meldet und damit die Fahrsicherheit wesentlich erhöht. |
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Der Klügere gibt nachHP. Selbst wer Verkehrsregeln sonst eher lässig handhabt, sollte an den rund 25.000 Bahnübergängen in Deutschland Vorsicht walten lassen. Denn Jahr für Jahr gibt es dort weit mehr als 1.000 Unfälle mit Personenschaden. Und bei jedem Vierten verliert sogar ein Mensch sein Leben. Grund genug, noch einmal daran zu erinnern, dass Schienenfahrzeuge u.a. auf Bahnübergängen mit Andreaskreuz und über Feld-, Fuß-, Rad- und Wanderwege Vorrang haben. Man sollte sich diesen Gefahrenpunkten nur mit mäßiger Geschwindigkeit nähern und die Bahnstrecke sorgfältig beobachten. Wenn ein Schienenfahrzeug auftaucht, rotes oder gelbes Blinklicht zu sehen ist oder rote Lichtzeichen gegeben werden, in sicherer Entfernung vor dem Andreaskreuz anhalten. Das Gleiche gilt, wenn nicht gewährleistet ist, dass der Übergang zügig und ohne Aufenthalt passiert werden kann. Und natürlich auch bei Schranken, die sich senken oder geschlossen sind, bzw. für den Fall, dass ein Bahnbediensteter Halt gebietet. Als häufigste Unfallursachen gelten zu hohe Geschwindigkeiten sowie Missachtung von Warnzeichen. Oft werden aber auch Halbschranken umfahren, oder es kommt zu Zusammenstößen wegen eines Halts auf dem Bahnübergang. Foto: VW/hp |
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