Der sichere Weg zur Schule: Was Eltern alles tun können


GP. Mit der Einschulung beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Sie lösen sich schrittweise vom Elternhaus und begeben sich auf neue, schwierige Wege, die manchmal voller Risiken stecken. Der Schulweg ist hierfür das beste Beispiel: Die Kleinen können in manchen Situationen noch nicht angemessen reagieren und erkennen viele Gefahren oft zu spät. Sie sind auf die Hilfe der Erwachsenen angewiesen, die sie Schritt für Schritt auf den Straßenverkehr vorbereiten. Doch wie bringe ich meinem Sprössling das richtige Verhalten bei? Welcher Schulweg ist der sicherste? Wann darf ich mein Kind allein mit dem Rad fahren lassen? Unterstützung bei solchen Fragen bietet die Broschüre "Schulwegsicherung" des Verkehrstechnischen Instituts der Deutschen Versicherer. Sie gibt Tipps und Hilfen zur Verkehrserziehung, enthält zudem wichtige Hinweise, was Eltern tun können, um Gefahrenstellen und Mängel im Straßenverkehr zu beheben. Man erfährt, welche Behörde jeweils zuständig ist und wie der so genannte Schulwegeplan mitgestaltet werden kann. Wer Eigeninitiative zur Verbesserung der Sicherheit ergreifen möchte, findet im Anhang außerdem Briefentwürfe an die Straßenverkehrsbehörde. Das Heft steht im Internet unter www.verkehrstechnischesinstitut.de zum Download bereit. Einzelne Exemplare sind unter der Faxnummer 0 30/20 20 68 72 kostenlos zu bestellen.
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Der Klügere gibt nach


HP. Selbst wer Verkehrsregeln sonst eher lässig handhabt, sollte an den rund 25.000 Bahnübergängen in Deutschland Vorsicht walten lassen. Denn Jahr für Jahr gibt es dort weit mehr als 1.000 Unfälle mit Personenschaden. Und bei jedem Vierten verliert sogar ein Mensch sein Leben. Grund genug, noch einmal daran zu erinnern, dass Schienenfahrzeuge u.a. auf Bahnübergängen mit Andreaskreuz und über Feld-, Fuß-, Rad- und Wanderwege Vorrang haben. Man sollte sich diesen Gefahrenpunkten nur mit mäßiger Geschwindigkeit nähern und die Bahnstrecke sorgfältig beobachten. Wenn ein Schienenfahrzeug auftaucht, rotes oder gelbes Blinklicht zu sehen ist oder rote Lichtzeichen gegeben werden, in sicherer Entfernung vor dem Andreaskreuz anhalten. Das Gleiche gilt, wenn nicht gewährleistet ist, dass der Übergang zügig und ohne Aufenthalt passiert werden kann. Und natürlich auch bei Schranken, die sich senken oder geschlossen sind, bzw. für den Fall, dass ein Bahnbediensteter Halt gebietet. Als häufigste Unfallursachen gelten zu hohe Geschwindigkeiten sowie Missachtung von Warnzeichen. Oft werden aber auch Halbschranken umfahren, oder es kommt zu Zusammenstößen wegen eines Halts auf dem Bahnübergang. Foto: VW/hp
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