Nach langer Autobahnfahrt ...


... hat man sich daran gewöhnt, mit hoher Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Dieser wünschenswerte Gewöhnungseffekt hilft uns, das anspruchsvolle Verkehrsgeschehen hier besser zu meistern. Ganz anders sieht es aus, wenn die Schnellstraßen wieder verlassen werden sollen. Dann kann es schon mal passieren, dass die Ausfahrt viel schneller näher kommt als erwartet. Jetzt heißt es, Ruhe bewahren und runter mit dem Tempo. Bei Fahrzeugen mit ABS oder ESP unterstützt die Elektronik die Bemühungen des Fahrers, auf dem rechten Weg zu bleiben. ABS erhält die Lenkfähigkeit des Autos trotz Vollbremsung. Das auf dem Blockierverhinderer aufbauende Stabilisierungsprogramm ESP geht noch einen Schritt weiter und unterbindet ein drohendes Ausbrechen des Fahrzeugs. Beide Systeme sind zu erstaunlichen Leistungen fähig, können jedoch der Physik kein Schnippchen schlagen. Das heißt: Wer es übertreibt, darf nicht darauf hoffen, dass ihn die moderne Technik schon auffangen wird. Also am besten so hinterm Steuer agieren, dass ABS und ESP nur als Rettungsanker in Notfällen eingreifen müssen.
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Mit dem Fahrrad sicher zur Schule


GP. Kinder, die ein Fahrrad besitzen, möchten es so oft wie möglich benutzen - auch auf dem Weg zur Schule. Doch viele der Kleinen sind im Straßenverkehr noch überfordert: Sie sollten frühstens ab dem achten Lebensjahr allein mit dem Rad in die Schule fahren. Erst dann sind sie in der Lage, Ereignisse wahrzunehmen und zu verarbeiten, die sich in den Randzonen ihres direkten Blickfelds abspielen. Außerdem schätzen sie manche Situation falsch ein. Oder die Beherrschung des Velos nimmt so viel Konzentration in Anspruch, dass das Verkehrsgeschehen in den Hintergrund rückt. Schnell kann es daher zu einem Unfall kommen. Um dies zu vermeiden, raten die Sicherheitsexperten der Allianz, dass Kinder unter Anleitung ihrer Eltern auf sicherem Terrain Anfahren, Bremsen und Ausweichen üben. Zum besseren Verständnis der Verkehrsregeln sollte der Nachwuchs zudem eine Radfahrausbildung absolvieren. Vor der ersten Fahrt in die Schule ist es ratsam, mit den Sprösslingen die Strecke abzufahren und auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Sind die "Minis" dann mit dem Zweirad unterwegs, gilt Sicherheit zuerst: das heißt, unbedingt einen Helm tragen, der Stirn und Hinterkopf bedeckt, und ein Rad benutzen, das der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entspricht.
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