Und plötzlich rollt der Wagen los


GP. Autos üben auf Kinder eine ganz besondere Faszination aus. Auch sie möchten sich wie die Erwachsenen so schnell es geht hinters Steuer klemmen. Und das passiert in Deutschland leider gar nicht so selten. Denn häufig werden die Sprösslinge in geparkten Pkws allein gelassen und gehen dann aus Langeweile oder Neugier auf Entdeckungstour: Dort wird am Lenkrad gedreht, hier am Kupplungshebel gezerrt - und ganz schnell wird aus anfänglichem Spaß bitterer Ernst. Nämlich dann, wenn der Wagen sich plötzlich in Bewegung setzt. Nicht auszudenken, was da alles passieren kann. Deshalb appellieren die Sicherheitsexperten der Allianz Versicherung an alle Fahrer mit Kindern an Bord: Niemals die Kleinen ohne Aufsicht im Fahrzeug zurücklassen. Denn das Unfall- und Verletzungsrisiko ist zu hoch, dem sie und andere Verkehrsteilnehmer ausgesetzt werden. Daher der Rat: Den Nachwuchs immer mitnehmen - auch wenn man das Auto nur für einige Minuten verlässt.
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"Blendende" Aussichten


GP. Während der dunklen Jahreszeit lassen Millionen von Autofahrern die Beleuchtungseinrichtung ihres Pkws im Rahmen des Lichttests überprüfen. Genauso pfleglich wie mit dem Licht am Auto sollten sie mit dem eigenen Augenlicht umgehen. Denn rund 90 Prozent aller Sinneseindrücke im Verkehr werden mit den Augen aufgenommen. Wer z.B. unter erhöhter Blendempfindlichkeit leidet, sollte das keineswegs damit abtun, dass die Scheinwerfer entgegenkommender Autos wohl falsch eingestellt seien. Auch die Vermutung, dass es sich um Xenonlicht handele (ist zwar 2,5-mal so hell wie Halogenlicht, darf aber dessen Blendwert nicht überschreiten), trifft meist nicht zu. Denn nach Auskunft der Sicherheitsexperten der Allianz Versicherung können alters- oder krankheitsbedingte Trübungen von Hornhaut, Linse oder Glaskörper dafür verantwortlich sein. Diese Trübung führt zu einer Streuung des Lichts, wodurch die Blendung ausgelöst wird. Deshalb ist es ratsam, den direkten Blick in die Blendquelle zu vermeiden. Die Experten empfehlen außerdem, einen Augenarzt oder -optiker aufzusuchen, der die Ursachen für die Symptome ermitteln kann. Bei der Verschlechterung der Sehfähigkeit handelt es sich häufig um einen schleichenden Prozess, den der Betroffene oft gar nicht bemerkt. Also insbesondere vom 50. Lebensjahr an den Fachmann regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen kontaktieren.
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