"Kids on Tour": Bahn betreut allein reisende KinderHP. Würden Eltern ihre Kinder häufiger allein reisen lassen, wenn sie sie in guter Obhut wüssten? Wie groß die Nachfrage nach einer Reisebegleitung im Schienenverkehr ist, versucht die Deutsche Bahn (DB) jetzt sieben Monate lang in Kooperation mit der Bahnhofsmission im Pilotprojekt "Kids on Tour" - Betreuung "Alleinreisender Kinder" zu testen. Zunächst auf den Fernverbindungen Hamburg-Köln und Köln-Stuttgart, jeweils freitags und sonntags, können hier Sprösslinge im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren in einem ausgewählten InterCityExpress bzw. InterCity ohne Eltern verreisen. Beim Umsteigen in Köln sowie im fahrenden Zug kümmern sich geschulte Mitarbeiter/-innen der Bahnhofsmission um die Kids. Damit bietet die Bahn erstmals einen Service für unbegleitete Kinder. Ein- oder aussteigen kann man entlang der Strecke Hamburg-Köln an den Hauptbahnhöfen (Hbf) Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln und auf der ICE-Verbindung Köln-Stuttgart in Köln Hbf, Mannheim Hbf und Stuttgart Hbf. Die Fahrpläne der vier ausgewählten Züge sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen auch die Buchung von Umsteigeverbindungen. Sie wurden unter anderem unter dem Aspekt ausgewählt, dass Kinder getrennt lebender Eltern am Freitag nach der Schule zum anderen Elternteil fahren und am Sonntagnachmittag wieder die Heimreise antreten können. Ebenso sind die Zugverbindungen für Ferienbesuche von beispielsweise entfernt wohnenden Großeltern bestens geeignet. Der neue Service "Kids on Tour" - Betreuung "Alleinreisender Kinder" kostet zusätzlich zur Kinderfahrkarte für die gebuchte Verbindung 25 Euro pro Strecke, mit Umsteigen in Köln 35 Euro. Eine Vorausbuchung unter der Rufnummer 0 18 05/99 22 99 ist bis spätestens sieben Werktage vor Abfahrt auch mit einem speziellen Online-Formular auf der DB-Homepage www.bahn.de/familien-kinder möglich. |
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Alle Neufahrzeuge jetzt mit ABS Sicherheit serienmäßigGP. Seit diesem Juli wird jeder neue Pkw für Westeuropa mit dem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet. Die Automobilhersteller haben sich dazu auf freiwilliger Basis bereits im Jahr 2001 verpflichtet. 26 Jahre, nachdem Bosch zusammen mit Mercedes-Benz 1978 erstmals ein leistungsfähiges ABS auf den Markt brachte, wird dieses Sicherheitssystem damit Serienausstattung in allen Fahrzeugen. ABS erhöht die Sicherheit beim Autofahren, indem es das Blockieren der Räder bei Vollbremsungen verhindert. Somit bleibt das Fahrzeug auch in solchen Ausnahmesituationen lenkbar. In Deutschland kennen immerhin bereits 98 Prozent aller Autofahrer das Antiblockiersystem. Dies ist das Ergebnis einer im letzten Jahr durchgeführten repräsentativen Umfrage unter gut 1.000 Personen. Aufbauend auf dem ABS haben die Ingenieure bei Bosch in den letzten Jahren Systeme entwickelt, die dem Fahrer noch mehr Sicherheit und Komfort bieten. So hilft die Antriebsschlupfregelung (ASR) gerade im Winter auf glattem Untergrund beim Losfahren und Beschleunigen, und das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) verringert die Gefahr des Schleuderns wesentlich. All diese Systeme verbessern so die Fahrstabilität. |
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