Offenes Fahrvergnügen: BMW 320Cd Cabriodpp. Wirtschaftlichkeit, Fahrdynamik und das Lebensgefühl, ein offenes Auto zu fahren, erhalten eine neue Dimension. Denn auf dem Automobilsalon in Paris feierte das erste BMW Cabrio mit Dieselmotor seine Weltpremiere. Der moderne Selbstzünder im 320Cd Cabrio weiß durch seine Laufkultur, seine harmonische Kraftentfaltung und den kräftigen Antritt schon bei niedrigen Drehzahlen zu überzeugen. Er repräsentiert den neuesten Stand des Motorenbaus, leistet 150 PS, stellt ein Drehmoment von 330 Nm bereit und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h. Der Antrieb wurde vom Coupé 320Cd übernommen und für den Einsatz in der Open-Air-Variante modifiziert. Die Unterschiede liegen in der Motorsteuerung, aber auch im Antriebsstrang, der ein kürzer übersetztes Hinterachsgetriebe sowie eine cabriospezifische Abgasanlage erhielt. Durch motorinterne Maßnahmen wie z.B. das nachträgliche Einspritzen geringer Kraftstoffmengen zur Oxidation von Rußpartikeln unterschreitet das Cabriolet auch ohne Partikelfilter die Grenzwerte der EU-4-Abgasnorm. Außerdem ist es trotz guter Fahrleistungen ein echter Kostverächter. Der Verbrauch im EU-Gesamtzyklus beträgt lediglich 6,3 Liter Dieselkraftstoff. Mit einer Tankfüllung kann man so bis zu 1.000 Kilometer weit kommen. Auch Fahrer, die ihren Pkw gern sportlich bewegen, werden ihre Freude haben, denn aus dem Stand beschleunigt, lässt der Viersitzer schon nach 9,7 Sekunden die Tempo-100-Marke hinter sich. |
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Kfz-Gewerbe fordert stärkere PreisdisziplinGP. Ein Ende der Preisschlachten und eine Rückkehr zur "stärkeren Preisdisziplin" hat Rolf Leuchtenberger, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, von Automobilherstellern und Handel gefordert. Das Nachlassverhalten im zu Ende gehenden Autojahr 2004 habe "längst das Maß des betriebswirtschaftlich Vernünftigen verloren". Die Spirale der Preisnachlässe beim Neuwagen gehe beim Weiterverkauf als Gebrauchtwagen unbemerkt in einen "signifikanten Wertverlust" über. Leuchtenberger wörtlich: "Jedes Auto im Fahrzeugbestand verliert durch die Preisschlachten der vergangenen Wochen und Monate an Wert." Der Verband schätze diese Verluste auf mehrere Milliarden Euro, nachdem die Marktbeobachter Verkaufspreise "10 bis 20 Prozent unter normal" signalisiert hätten. In einem ersten Resümee zum Autojahr 2004 sagte der Präsident des Verbandes der rund 40.000 Autohäuser und Werkstätten, die negative Bilanz werde nicht dadurch erträglicher, dass Hersteller und Importeure in der Jahresend-Rallye offensichtlich um jeden Preis versuchten, die Statistik zu schönen. Der private Konsum reagiere noch nicht. Man gehe sogar davon aus, dass der Anteil der gewerblichen Pkw-Käufe in diesem Jahr rund 53 Prozent erreiche. Für die Autofahrer bedeute diese für Handel und Hersteller betriebswirtschaftlich schwierige Situation das Angebot eines exzellenten "Preis-Leistungs-Verhältnisses" mit dem Risiko eines anhaltenden Wertverlustes. Im neuen Autojahr, für das das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe eine Steigerung der Pkw-Verkäufe um 2,3 Prozent auf 3,25 Millionen Einheiten erwarte, sei mit der leichten konjunkturellen Erholung auch ein Ende der derzeitigen Preisschlachten zu erwarten. Der Autohandel, dessen größtes Problem derzeit die fehlende Rentabilität und damit eine fehlende Liquidität sei, brauche eine stabile Preisbasis für die Zukunftssicherung. Derzeit liege die Umsatzrendite vor Steuern bei 0,7 Prozent. |
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